Von einzelnen Bausteinen zum fertigen Produkt

18.09.2026 -

Wie in einer industriellen Produktion müssen Roboter auch im Wettbewerb unterschiedliche Produkte erkennen, transportieren und zusammenbauen können. Statt komplexe Industriebauteile zu verwenden, setzt der Wettbewerb auf standardisierte und leicht handhabbare Bausteine. Dadurch können die Teams mit vergleichsweise einfacher und kostengünstiger Hardware anspruchsvolle Aufgaben aus den Bereichen Logistik, Manipulation und Montage untersuchen.


Autor:in Adrian Köring

Die Grundlage des Produktkatalogs bilden zwei verschiedene Bausteinformen in jeweils vier Farben. Aus diesen einzelnen Elementen entstehen unterschiedliche Produkte, die von den Robotern transportiert, manipuliert und an einer Workbench montiert oder demontiert werden können.

Produktkatalog

Ein zentraler Bestandteil unserer Arbeit war daher die digitale Erstellung der einzelnen Bausteine und der daraus entstehenden Produkte. Jedes Objekt wurde entsprechend den Vorgaben definiert und anschließend aus den einzelnen Komponenten zusammengesetzt. Dadurch entstand ein strukturierter Produktkatalog, der sowohl die verfügbaren Bausteine als auch die konkreten Produktkonfigurationen beschreibt.

Der Katalog schafft damit eine gemeinsame Grundlage für die verschiedenen Aufgabenbereiche des Wettbewerbs. Im Warehouse stehen vor allem das Auffinden, Aufnehmen und zuverlässige Transportieren der Objekte im Mittelpunkt. Im Workbench-Bereich werden die Produkte gezielt manipuliert sowie Schritt für Schritt aufgebaut oder auseinandergenommen.

Die bewusst modular gehaltenen Produkte ermöglichen dabei einen schrittweisen Einstieg: Aus einfachen Bausteinen lassen sich zunehmend komplexere Aufgaben und Produktkonfigurationen entwickeln. Gleichzeitig bietet das System die Möglichkeit, den Schwierigkeitsgrad in zukünftigen Wettbewerben durch zusätzliche Formen, Materialien, Farben oder Werkzeuge weiter zu erhöhen.

Letzte Änderung: 18.09.2026 -
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